Ausbildung

Jeder, der sich einen Hund anschafft, wird früher oder später merken, dass ein paar einfache Regeln dazu dienen, dem Hund wie auch dem Besitzer das Leben zu erleichtern und beiden möglichst viel Freiraum zu bieten. Die Schritte:

Zielsetzung

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie ein klar formuliertes Ziel verfolgen. Wenn ich Ihr Ziel kenne, werde ich auch einen Weg dorthin finden können.

Bezug zum persönlichen Umfeld

Auch bei der einfachen Ausbildung eines Hundes wird die Lebenssituation mit einbezogen, denn Ausbildung beginnt zu Hause. Können Sie Ihren Hund in diesem für den Hund völlig sicheren Umfeld nicht lenken, werden Sie draußen in der großen Welt mit all ihren Einflüssen und Reizen keinen Fuß auf den Boden bekommen.

Die Kommunikation im
persönlichen Umfeld

In Ihrem zu Hause werden Sie lernen, Ihren Hund zu „lesen“ und seine eigenen Signale anzuwenden. Damit erarbeiten Sie sich eine Basis, auf der Ihr Hund Schritt für Schritt das Vertrauen Ihnen gegenüber aufbaut, das nötig sein wird, Ihnen die Führung für sein Leben zu überlassen.

Das Erlernen dieser Kommunikation erfordert in der Regel zwei Theoriestunden.

Die Kommunikation draußen

An praktischen Beobachtungsbeispielen lernen Sie Ihren Hund nun auch draußen zu „lesen“. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in seiner Signalsprache und lernen, ihn mit seiner eigenen Sprache zu überzeugen, dass es für ihn nur vorteilhaft ist, Ihnen zu folgen und Ihre Kommandos, wie z.B. das zuverlässige Herankommen, Sitz, Platz, Bleib oder Fuß laufen auszuführen. Der Hund lernt in diesem Stadium die wichtigsten Kommandos Ihrer Sprache und Gesten kennen, mit denen Sie ihn auch auf eine gewisse Distanz hin lenken und führen können.

Durchschnittlich werden für diesen Schritt etwa vier Trainingseinheiten benötigt.

Die Generalisierung

Ein Hund verknüpft Gelerntes immer mit der umgebenden Situation. Hat er nur im Wald „Fuß gehen“ gelernt, kann es sein, dass es plötzlich im Feld so aussieht, als hätte er das Kommando „Fuß“ noch nie gehört. Sie sollten also im folgenden Festigungsprozess darauf achten, dass Sie an möglichst unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten trainieren.

Der Prozess

Ihre und die Ausbildung Ihres Hundes ist ein Prozess, bei dem beide viel voneinander und übereinander lernen können. Es wird vielleicht Tage geben, an denen Sie Rückschläge einstecken müssen, denn ein Hund wird immer wieder mal „testen“, ob er Ihnen die Führung noch zutrauen kann, oder ob er sie selbst übernehmen muss, um sein Sicherheits­bedürfnis zu erfüllen.

Ich sehe meine Aufgabe darin, Sie bei diesem Prozess zu begleiten und Hilfestellung zu leisten, aber den Weg werden Sie selber mit Ihrem Hund gehen. Denn Sie beide wollen ein gutes Team werden.