Was machen wir bloß falsch?
Wie das mit den Hunden ist, haben wir hier gelernt. Aber ... wie ist das eigentlich mit den Katzen?
Genauso wie bei den Hunden. Nur ganz anders halt.
Natürlich höre ich mir jeden Tag an, dass man Katzen nicht erziehen kann. Das mag in der Hinsicht stimmen, dass sich tatsächlich keine Katze in irgendeine Richtung (er)ziehen lässt. Vielleicht hat sie sich ja auch deshalb bis heute – im Gegensatz zum Hund – in einer relativ ursprünglichen Form erhalten können.
Aber natürlich funktionieren auch Katzen nach ihren eigenen Prinzipien – und der Mensch ist durchaus in der Lage, diese Prinzipien verstehen zu lernen.
Das wiederum gibt ihm die Möglichkeit an die Hand, eine Katze genau in die Richtung zu bewegen, die ihr sowieso schon gefällt. Alles was er dabei tun muss ist, der Katze also eine Richtung schmackhaft zu machen.
Es ist immer wieder schön, die erstaunten Menschen zu sehen, die es schlichtweg für unmöglich gehalten haben, dass ihre Katze eines Tages nicht mehr an den Möbeln krallt, dass sie keine Aggressionen mehr gegen andere Katzen im Haushalt hegt oder dass sie völlig problemlos ihre Katzentoilette benutzt, keine Scheu mehr hat, sich streicheln zu lassen oder ihre Dosenöffner nicht mehr morgens um halb vier aus dem Bett schreit, weil sie Hunger hat.


